Gärtnerei Borstendorf

Alte Hausnummer: 10B
T-Nr.: B23

Gärtnerei Borstendorf

Alte Hausnummer: 10B
T-Nr.: B23

Im Jahre 1891 bebaute Karl Hermann Kaltofen dieses Grundstück mit Wohnhaus, Gärtnerei und allen dazugehörigen Anlagen wie Gewächshäuser, Frühbeetk.sten, Nebengelassen. Am Wohnhaus stand groß geschrieben: „Kunst-, Handels- und Landschaftsgärtnerei – Inh. K. Herrmann Kaltofen“. Eins seiner Werke ist noch im Vorgarten der ehem. „Siegel-Haase-Villa“ zu sehen: die noch gering vorhandene, kunstvolle Gestaltung der Parkanlage. Ebenso erbaute K. Hermann Kaltofen die Könneritzquelle, direkt an der Straße zwischen Augustusburg und Flöha. 1931 kaufte dann sein Sohn, Kurt Kaltofen, die Gärtnerei von seinem Vater ab. Kurt Kaltofen war gelernter Gärtner und bewirtschaftete seine Gärtnerei bis 1960. Es gab neben der mithelfenden Ehefrau Hilma und Tochter Erika eine Festangestellte und jede Menge freiwillige Helfer in der Saison. Die Arbeit hier war vielseitig, neben der Friedhofs- und Gräberpflege gab es auch den Obst- und Gemüseanbau und jede Menge verschiedene Blumen für Sträuße, Kränze und Einpflanzungen. 1960 wurde die Gärtnerei aus gesundheitlichen Gründen geschlossen. Ein Jahr später, 1961, erbte die einzige Tochter Erika Haubold, geb. Kaltofen, gemeinsam mit ihrem Ehemann Christoph Haubold das Grundstück nebst Wohnhaus. Heute leben die Tochter Christine Götze, geb. Haubold, mit ihrem Ehemann Hans-Jürgen hier, die Familien Haubold und Götze pflegen und bewirtschaften Haus und Grundstück bis zum heutigen Tage.

Diese Materialien sind nur hier digital verfuegbar – auf der Tafel selbst ist dafuer kein Platz.

Weitere Materialien zur Gärtnerei Borstendorf:

Auch Schäferhund Astor half bei der Gärtnersarbeit mit. Auf dem Foto ist v.l.n.r die Angestellte Lisa, Tochter Erika Kaltofen (verh. Haubold) und der Eigentümer Kurt Kaltofen zu sehen.

Die Frühbeetkästen der Gärtnerei

Eintrag im Adressbuch der Kunst- und Handelsgärtnereien von 1898 - Quelle Internet Archiv
Eintrag im Adressbuch der Kunst- und Handelsgärtnereien von 1898 - Quelle Internet Archiv
Eintrag im Adressbuch der Kunst- und Handelsgärtnereien von 1898 - Quelle Internet Archiv

 

v.l.n.r. Hilma und Kurt Kaltofen, deren Tochter Erika und die Frau des Fotografen

Der gestaltete Vorgarten der ehem. „Siegel-Haase-Villa“

Anordung zur Beschlagnahmung des 1qm angebautem Thymian 1946 durch den Bürgermeister. Thyymian wurde für pharmazeutische Produkte dringend gebraucht, da die Zufuhr aus dem Ausland nicht ausreichte. Das Heilkraut durfte nicht für minderwertige Zwecke verwendet werden und wurde deshalb beschlagnahmt.

Annonce von 1953

Im Jahre 1891 bebaute Karl Hermann Kaltofen dieses Grundstück mit Wohnhaus, Gärtnerei und allen dazugehörigen Anlagen wie Gewächshäuser, Frühbeetk.sten, Nebengelassen. Am Wohnhaus stand groß geschrieben: „Kunst-, Handels- und Landschaftsgärtnerei – Inh. K. Herrmann Kaltofen“. Eins seiner Werke ist noch im Vorgarten der ehem. „Siegel-Haase-Villa“ zu sehen: die noch gering vorhandene, kunstvolle Gestaltung der Parkanlage. Ebenso erbaute K. Hermann Kaltofen die Könneritzquelle, direkt an der Straße zwischen Augustusburg und Flöha. 1931 kaufte dann sein Sohn, Kurt Kaltofen, die Gärtnerei von seinem Vater ab. Kurt Kaltofen war gelernter Gärtner und bewirtschaftete seine Gärtnerei bis 1960. Es gab neben der mithelfenden Ehefrau Hilma und Tochter Erika eine Festangestellte und jede Menge freiwillige Helfer in der Saison. Die Arbeit hier war vielseitig, neben der Friedhofs- und Gräberpflege gab es auch den Obst- und Gemüseanbau und jede Menge verschiedene Blumen für Sträuße, Kränze und Einpflanzungen. 1960 wurde die Gärtnerei aus gesundheitlichen Gründen geschlossen. Ein Jahr später, 1961, erbte die einzige Tochter Erika Haubold, geb. Kaltofen, gemeinsam mit ihrem Ehemann Christoph Haubold das Grundstück nebst Wohnhaus. Heute leben die Tochter Christine Götze, geb. Haubold, mit ihrem Ehemann Hans-Jürgen hier, die Familien Haubold und Götze pflegen und bewirtschaften Haus und Grundstück bis zum heutigen Tage.

Diese Materialien sind nur hier digital verfuegbar – auf der Tafel selbst ist dafuer kein Platz.

Weitere Materialien zur Gärtnerei Borstendorf:

Auch Schäferhund Astor half bei der Gärtnersarbeit mit. Auf dem Foto ist v.l.n.r die Angestellte Lisa, Tochter Erika Kaltofen (verh. Haubold) und der Eigentümer Kurt Kaltofen zu sehen.

Die Frühbeetkästen der Gärtnerei

Eintrag im Adressbuch der Kunst- und Handelsgärtnereien von 1898 - Quelle Internet Archiv
Eintrag im Adressbuch der Kunst- und Handelsgärtnereien von 1898 - Quelle Internet Archiv
Eintrag im Adressbuch der Kunst- und Handelsgärtnereien von 1898 - Quelle Internet Archiv

 

v.l.n.r. Hilma und Kurt Kaltofen, deren Tochter Erika und die Frau des Fotografen

Der gestaltete Vorgarten der ehem. „Siegel-Haase-Villa“

Anordung zur Beschlagnahmung des 1qm angebautem Thymian 1946 durch den Bürgermeister. Thyymian wurde für pharmazeutische Produkte dringend gebraucht, da die Zufuhr aus dem Ausland nicht ausreichte. Das Heilkraut durfte nicht für minderwertige Zwecke verwendet werden und wurde deshalb beschlagnahmt.

Annonce von 1953

Grünhainichener Heimatverein e.V., Textarchiv: Bernd Köhler ✝, Bildbearbeitung: Dietmar Ender