Das Waner Haus

Alte Hausnummer: 88C
T-Nr.: B25

Das Waner Haus

Alte Hausnummer: 88C
T-Nr.: B25

1888 erbaute der Stellmacher Bernhard Trübenbach aus Forchheim dieses Haus. Im Erdgeschoss befand sich von Beginn an das Gewerbe einer Stellmacherei, in der Räder, Wagen und landwirtschaftliche Geräte aus Holz hergestellt wurden. Daher stammt der erzgebirgische Ausdruck „Waner“, – für die Herstellung von Wagenrädern. Betrieben hat die Stellmacherei zunächst Bernhard Trübenbach, anschließend sein adoptierter Sohn Johannes Trübenbach (vermisst im Krieg) bzw. Ende des 2. Weltkrieges bis ca. 1955 seine Frau Elfriede. Danach wurde die Werkstatt hobbymäßig von Rudi Felgner, dem Mann der Tochter von Elfriede Trübenbach genutzt. Zu Spitzenzeiten wohnten im Gebäude bis zu fünf Familien. 1968 überschrieb es Elfriede Trübenbach ihrer Tochter Gerda Felgner. Von 1975 bis 1978 sanierte Rudi Felgner mit Arbeitskollegen und Freunden das Haus. Zu DDR-Zeiten wurden hier Urlauber beherbergt. Zahlreiche Nutztiere lebten auf dem Grundstück. 2008 ging das Haus in den Besitz der Enkelin Steffi Rathmann über. Zum heutigen Zeitpunkt wohnen hier Gerda Felgner sowie Silvio, Steffi, Pepe und Pia Rathmann.

Diese Materialien sind nur hier digital verfuegbar – auf der Tafel selbst ist dafuer kein Platz.

Weitere Materialien zum Waner Haus:

Ausfahrt zu Himmelfahrt um 1935 -Geschirrführer Ernst Pflugbeil.
Gerda Trübenbach im Alter von 1 Jahr mit ihrer Familie (1937).
Adoptivsohn Johannes Trübenbach mit Familie - Foto vermutlich um 1940 - wurde später im 2.Weltkrieg vermisst.
Adoptivsohn Johannes Trübenbach mit Familie-Foto vermutlich um 1940- wurde später im 2. Weltkrieg vermisst.
Gerda Trübenbach im Alter von 6 Jahren (1942) .
Elfriede Trübenbach mit Tochter Gerda zum Schulanfang 1942
v.l.n.r.Elfriede Trübenbach, Tochter Gerda und Dora Findeisen
Familienfoto-undatiert
li. Walter Rechenberger, re. Johannes Trübenbach .
re. Jens Felgner.

Das Waner Haus im Jahre 1976

Gerda Felgner, geb. Trübenbach mit Ehemann Rudi und Sohn Jens Felgner
Dorfidylle um ca. 1976
Haus wird verputzt-Bild 1
Haus wird veputzt-Bild 2
Die Hausansicht nach der Renovierung (nach 1976).

1888 erbaute der Stellmacher Bernhard Trübenbach aus Forchheim dieses Haus. Im Erdgeschoss befand sich von Beginn an das Gewerbe einer Stellmacherei, in der Räder, Wagen und landwirtschaftliche Geräte aus Holz hergestellt wurden. Daher stammt der erzgebirgische Ausdruck „Waner“, – für die Herstellung von Wagenrädern. Betrieben hat die Stellmacherei zunächst Bernhard Trübenbach, anschließend sein adoptierter Sohn Johannes Trübenbach (vermisst im Krieg) bzw. Ende des 2. Weltkrieges bis ca. 1955 seine Frau Elfriede. Danach wurde die Werkstatt hobbymäßig von Rudi Felgner, dem Mann der Tochter von Elfriede Trübenbach genutzt. Zu Spitzenzeiten wohnten im Gebäude bis zu fünf Familien. 1968 überschrieb es Elfriede Trübenbach ihrer Tochter Gerda Felgner. Von 1975 bis 1978 sanierte Rudi Felgner mit Arbeitskollegen und Freunden das Haus. Zu DDR-Zeiten wurden hier Urlauber beherbergt. Zahlreiche Nutztiere lebten auf dem Grundstück. 2008 ging das Haus in den Besitz der Enkelin Steffi Rathmann über. Zum heutigen Zeitpunkt wohnen hier Gerda Felgner sowie Silvio, Steffi, Pepe und Pia Rathmann.

Diese Materialien sind nur hier digital verfuegbar – auf der Tafel selbst ist dafuer kein Platz.

Weitere Materialien zum Waner Haus:

Ausfahrt zu Himmelfahrt um 1935 -Geschirrführer Ernst Pflugbeil.
Gerda Trübenbach im Alter von 1 Jahr mit ihrer Familie (1937).
Adoptivsohn Johannes Trübenbach mit Familie - Foto vermutlich um 1940 - wurde später im 2.Weltkrieg vermisst.
Adoptivsohn Johannes Trübenbach mit Familie-Foto vermutlich um 1940- wurde später im 2. Weltkrieg vermisst.
Gerda Trübenbach im Alter von 6 Jahren (1942) .
Elfriede Trübenbach mit Tochter Gerda zum Schulanfang 1942
v.l.n.r.Elfriede Trübenbach, Tochter Gerda und Dora Findeisen
Familienfoto-undatiert
li. Walter Rechenberger, re. Johannes Trübenbach .
re. Jens Felgner.

Das Waner Haus im Jahre 1976

Gerda Felgner, geb. Trübenbach mit Ehemann Rudi und Sohn Jens Felgner
Dorfidylle um ca. 1976
Haus wird verputzt-Bild 1
Haus wird veputzt-Bild 2
Die Hausansicht nach der Renovierung (nach 1976).

Grünhainichener Heimatverein e.V., Textarchiv: Bernd Köhler ✝, Bildbearbeitung: Dietmar Ender